• Melli

Darf ich mal eben?! ...

Aktualisiert: 5. Nov. 2019

… mich vorstellen? Oder beginne ich mit meinem ersten Blogpost eher mein kleines „Ein-Frau-Unternehmen“ vorzustellen?


Das waren meine Gedanken, als ich diesen Beitrag begonnen habe zu schreiben. Wo genau fange ich an? Macht es Sinn, zuerst das Unternehmen vorzustellen: Was bedeutet MH Crochet? Was macht MH Crochet? Wozu benötige ich für mein Unternehmen einen Blog? Über diese Fragen nachdenkend, fand ich es wiederum blöd einen Blogbeitrag zu schreiben, ohne mich selbst vorzustellen. Woher sollen meine Besucher wissen, wer all den Quatsch von sich gibt? Ihr lest mehrere tausend Wörter über ein Unternehmen und selber weiß man gar nicht, wer hinter diesen Zeilen steckt? Aber sich selbst vorzustellen, ist gar nicht so einfach… In einem Vorstellungsgespräch ist das alles gar nicht so schwer, da rasselt man einfach seinen bisherigen Berufsweg herunter, erzählt davon, was man alles Tolles kann und somit hat man sich „vorgestellt“. Aber wie ist das im privaten Leben? Was soll man über sich erzählen und was will man überhaupt aus seinem privaten Leben für die Öffentlichkeit alles preisgeben? Fragen über Fragen… Aber nichts destotrotz habe ich mich dann dazu entschlossen mit dem ersten Beitrag eine Gesamtübersicht über mich und mein kleines Unternehmen zu geben und nun sind wir hier. Also noch einmal von vorne…


Darf ich mich mal eben vorstellen?


Mein Name ist Melanie Heinke, bald 33 Jahre alt, werde von vielen verniedlicht Melli genannt, und arbeite mittlerweile hauptberuflich als Sachbearbeiterin im Forschungszentrum in Jülich. Ich liebe Häkelnadeln und Wolle um lustige Tiere herzustellen, Kraftsport, meine Fische, die ich liebevoll Muckies nenne, nach New York zu reisen und mein Amigurumi Zeb. Das wäre einfach ich in Kurzform. Aber ich wollte mich ja richtig vorstellen… Ich lebe in einer Kleinstadt nahe der niederländischen Grenze und widme mich hier hingebungsvoll meiner Leidenschaft zur Wolle und zur Häkelnadel und entwerfe in liebevoller Handarbeit Amigurumis und Accessoires. Diese Leidenschaft habe ich meiner Mutter zu verdanken, denn sie war diejenige, die mir bereits im Kindesalter beigebracht hat mit Strick- und Häkelnadeln umzugehen. Dafür bin ich ihr auch unglaublich dankbar. Im Teenageralter habe ich diese Leidenschaft abgelegt, anscheinend waren dann wohl doch andere Themen interessanter für mich.


Seit Anfang 2016 und somit mit knappen 30 Jahren häkele ich wieder aktiv. Seit dem sind bereits einige Amigurumis und diverses Häkelzubehör entstanden – welches ich Euch mit der Zeit auch alle vorstellen möchte. Seit August 2017 gibt es MH Crochet offiziell und habe mein „Ein-Frau-Unternehmen“ ins Leben gerufen. Im Mai 2018 habe ich dann den nächsten Schritt in meiner Häkellaufbahn begonnen und habe mein kleines Nebengewerbe angemeldet. Und so schnell sind wir wohl auch schon bei der Vorstellung meines Unternehmens angekommen:


Begonnen hat alles vor vier Jahren und mit einem Weihnachtsgeschenk und der Geburt des kleinen Sam (der Sohn einer lieben Freundin). Weihnachten 2015 habe ich ein Häkelset geschenkt bekommen mit dem ich ein Schaf zaubern konnte. Das Set bestand damals aus Wolle, einer Häkelnadel, einer Anleitung, Füllwatte und einem kleinen Etikett. Ich war begeistert über das Geschenk und nahm es zum Weihnachtsbesuch mit zu meiner Family und nervte meine Mum förmlich damit, mir nach all den Jahren Zunahmen, Abnahmen und das Zählen von festen Maschen noch einmal zu zeigen. Das tat sie natürlich auch, sonst wären wir nun auch nicht hier. Über das „Fummeln“ meines neuen Schafes kam mir die Idee, dass ich doch auch ein kleines Kuscheltier zur Geburt des Sohnes einer guten Freundin häkeln könnte. Was dazu führte, dass das kleine Schaf nie fertig wurde und ich am gleichen Abend dann noch über meinen Laptop gehockt saß und nach einer Anleitung für einen kleinen Affen suchte. Es machte mir so viel Spaß, diesen kleinen Wicht (so klein war er allerdings gar nicht – nach Fertigstellung war das Kerlchen dann doch 31 cm groß) zu häkeln, dass ich mich so in die Herstellung von Amigurumis verliebte bis es so weit kam, dass ich fast täglich häkelte. Mein damaliger Mann ermutigte mich und überredete mich, mir ein Label zuzulegen und so entstand der Vorgänger meines jetzigen Unternehmens – MF Crochet. Aber was bedeutet das eigentlich? Crochet ist Englisch und heißt übersetzt häkeln. MF waren die ehemaligen Anfangsbuchstaben meines Namens. Zusammen ergeben die Kürzel somit: „Melanie Falter häkelt“ oder wie der ein oder andere mich verrückterweise nennt: Melli häkelt!


Wie ihr merkt, habe ich im Laufe der Zeit mein Unternehmen auch schon einmal umbenannt. Nach meiner Scheidung wollte ich nicht, dass mein Unternehmen mich ständig an meinen Ehenamen erinnerte und so firmierte ich mein kleines Unternehmen nach meiner Namensänderung um und dabei kam schlicht und einfach „MH Crochet“* heraus. (*Übersetzt: Melanie Heinke häkelt!)


Aber was genau macht MH Crochet eigentlich?


Ich habe MH Crochet gegründet um Häkeltiere, -spielzeug und –deko zu kreieren, d. h. ich habe mich derzeit noch auf keine Sparte festgelegt. Meinen Häkelwerken* sind somit keine Grenzen gesetzt. Dies bedeutet, dass ich in liebevoller Handarbeit Häkeltiere – egal ob klassisch einen Bären, Hund oder Zebra, auch außergewöhnliche Figuren wie Batman, Spiderman oder ein Brautpaar herstelle, auch an jahresabhängiger Deko darf es nicht fehlen! Meine Arbeiten stelle ich immer sehr gerne erst nach Bestellung her, da ich dann immer noch individuelle Wünsche und Vorlieben des Kunden einbringen kann. Mittlerweile befindet sich aber auch in meiner kleinen Häkelwerkstatt ein Stammsortiment an Herzschlüsselanhänger und Glückspilzen. Durch diese Vielfalt ist dem Wunsch des Kunden keine Grenzen gesetzt; ich bin für jede Idee offen und freue mich auf jede neue Idee. (*Meine Häkelwerke möchte ich Euch mit jedem neuen Beitrag vorstellen.)


Das ist somit die Geschichte von MH Crochet!


Mit meinem Blog möchte ich Dich mit auf meine persönliche Häkelreise nehmen! Denn ich häkele für mein Leben gern und habe noch so viele Sachen im Kopf. Manchmal wünschte ich mir, ich hätte sechs Arme – vier die häkeln können und zwei die den Organisationskram übernehmen. In der kommenden Zeit wird Dich hier aber nicht nur das reinste Häkelchaos erwarten, sondern ich möchte auch über Kooperationen, neue Projekte und über meine beiden Mitstreiter berichten. Meine Mitstreiter sind zwei Häkelzebras. Ja, Du hast richtig gelesen, mein kleines Unternehmen „führe“ ich zusammen mit zwei Häkelzebras. Hierbei handelt es sich um meinen Assistenten Zeb und dem Reise-Zebra Scotty. Was es alles mit den beiden auf sich hat und welche Aufgaben, die zwei sich zu eigen gemacht haben, erfährst Du mit jedem neuen Beitrag mehr.


Und nun wünsche ich Dir viel Spaß!


Deine





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